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France Mobil

 

France mobil

Am Donnerstag, den 05.05.2011, kam das France Mobil ans Philippinum, um den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 6 die Sprache Molières vorzustellen.

 

Seit 2002 fahren junge Franzosen durch Deutschland, besuchen Schulen und werben im Auftrag der französischen Botschaft für ihr Land, die französische Sprache und die deutsch-französische Zusammenarbeit.

 

Nachdem die Sechstklässler im Klassenraum einen Sitzkreis gebildet hatten, machte sich Frau Eva Joly, die Referentin aus Grenobel, daran, ihnen schnell zu verdeutlichen, dass sie bereits bessere Französischkenntnisse besitzen, als ihnen bewusst ist. So fanden sich bald viele Begriffe an der Tafel, die aus dem Französischen stammen und im Deutschen Verwendung finden. Ein Schüler wurde sogar als Übersetzer eingesetzt, der Frau Joly einige französische Wörter ins Deutsche übertrug.

 

 

Während der gesamten Schulstunde wurden die Schülerinnen und Schüler in die von Frau Joly gestalteten Aktivitäten einbezogen. Nicht nur die Sprachkenntnisse wurden dabei getestet sondern ebenso ihre Reaktionsfähigkeit.

 

 

Auch das Hörverständnis sowie die Landeskunde kamen nicht zu kurz, sodass die Schülerinnen und Schüler schon bald auf einer Weltkarte die Länder suchten, in denen Französisch gesprochen wird. Dabei wurde deutlich, dass die französische Sprache auf allen Kontinenten beheimatet ist.

 

 

Die Schulstunden gingen somit recht schnell herum und die Sechstklässler konnten auf unterhaltsame, spielerische Art zahlreiche Informationen über das Hexagon erfahren.

 

Wir danken Frau Joly für ihr Engagement und sind guter Hoffnung, dass die französische Sprache weiterhin noch lange im Philippinum auf großes Interesse stoßen wird.

 

Steffen Maier

 

 

France Mobil
Französisch? Was sonst!
Unter dem Motto "Magisch - Französisch mag ich" war am Dienstag, dem 05.05.09 das France Mobil am Philippinum und entzückte die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe sechs.

von Steffen Maier
Als Julien Faglain, bretonischer Referent des Institut Français, mit seinem France Mobil vorfuhr, war noch nicht zu ersehen, dass das farbenfrohe und schwungvoll gestaltete Logo des Fahrzeugs auch für die Unterrichtsstunden stehen sollte, die der junge Franzose den Schülern bot. Alle 6. Klassen waren eingeladen, sich eine Schulstunde lang der französischen Sprache zu nähern. Nach den 45 Minuten kannten sie das französische Alphabet und die Aussprache der Zahlen, konnten sagen, wie sie heißen und welche Städte in Frankreich wie prononciert werden. Dies geschah jedoch nicht auf eine tröge Art und Weise. Im Gegenteil, es wurde viel gelacht und bisweilen konnte man froh sein, wenn die Schüler in ihrem Elan nicht aus Versehen einen Mitschüler umrannten. Der Französischunterricht war gewissermaßen fächerübergreifend: Sportunterricht inklusive.

Herr Faglain ordnete die Schüler erst einmal in einem Sitzkreis an und machte deutlich, dass er der Sprache Goethes nicht mächtig sei. Dies schreckte die Schüler jedoch nur kurz, denn über Gestiken und Mimiken sowie einer adäquaten Aussprache gelang es Herrn Faglain schon bald, die Schüler dazu zu bringen, selbst Französisch zu sprechen. Dies geschah z. B., indem er die jungen Leute hintereinander aufstellte und einer Person eine vorher erlernte Zahl zuraunte. Diese musste dann die Zahl mit seinem Finger auf den Rücken seines Vordermanns malen, der wiederum das Gleiche mit seinem Vordermann machte bis das Ende der Schlange erreicht war. Der Letzte wetzte danach mit einem Stück Kreide ausgestattet zur Tafel und sollte dann die richtige Zahl nennen und aufschreiben. Dafür gab es jeweils Punkte, so dass, über den Wettkampfcharakter animiert, die Stimmung im Saal anstieg.

Bei einem anderen Spiel ging es darum, dass die Schüler in Liedern erkennen sollten, welche frz. Stadt genannt wird. Wer glaubte, die entsprechende Stadt herausgehört zu haben, stürzte sich auf ein Stück Kreide, das in der Mitte des Sitzkreises zu finden war, und rannte wiederum an die Tafel, um sein Ergebnis zu notieren.
Die Interaktionen waren von dem bretonischen Referenten so angeordnet, dass die Schüler auch miteinander auf Französisch sprachen. So mussten sie sich gegenseitig einen großen Würfel zuwerfen und fragen, wie die Person hieß, die den Würfel gefangen hattte. Insgesamt gesehen war der Vormittag somit sehr spaßig, abwechslungsreich und instruktiv gestaltet, so dass die neugierigen, aber reservierten Gesichter strahlend wieder den Saal verließen, nachdem die 45 Minuten herum waren. Insofern geht ein großer Dank an Herrn Faglain für seine tolle Arbeit.

Seit September 2002 hat das France Mobil über 5000 Schulen besucht und 450.000 Schülerinnen und Schüler getroffen. Das Programm, das in Frankreich DeutschMobile heißt, ist somit ein großer Erfolg. Eine Studie in Berlin hat sogar feststellen können, dass dort, wo das France Mobil war, die Anmeldezahlen für Französisch als erste Fremdsprache um 30% angestiegen sind. Es ist also zu hoffen, dass dieses Programm noch eine lange finanzkräftige Unterstützung erfahren wird.




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