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Philippinum erinnert an Schiller
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Anlässlich des 200. Todestages von Friedrich Schiller erinnert das Gymnasium Philippinum mit verschiedenen Projekten und Veranstaltungen an den "Erfinder des deutschen Idealismus" (Safranski).
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Mit Schiller (-) locken
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Eröffnung der Unterstufenbibliothek im März, 24-Stunden-Lesung, also Lesenacht für die Oberstufe im Mai - dies alles im Schillerjahr 2005.
Der Gedanke, die jüngeren Schüler mit Schiller zu einem Leseabend in die neue Bibliothek "zu locken", lag förmlich in der Luft.
Bereits vor den Sommerferien konnten die Schiller-Täter mit ersten Schritten die Deutschlehrerinnen der damaligen 6a und 6b, Frau Ciupka-Opper und Frau Heeb, für das
Projekt gewinnen, und deren Vorstöße und Schiller-Kostproben trafen bei den Schülerinnen
und auch Schülern auf große Resonanz, sei es mit den Kranichen des Ibicus, sei es mit dem Taucher oder der Person Schillers und seiner Zeit.
Ersten sichtbaren Ausdruck fand die Auseinandersetzung mit Schiller bereits im Juli in der Gestaltung eines Schiller-Schaufensters der Buchhandlung Elwert durch die damalige 6b (s.u.).
Der Elwertsche Papp-Schiller stand dann auch Pate bzw. über dem Geschehen auf dem Podest beim Schillerabend am 7. Oktober 2005.
Für die Vorbereitungen nach den Sommerferien konnten zahlreiche Deutschlehrerinnen und
-lehrer, einschließlich Schulleiter mit tragender Rolle, gewonnen werden, so dass insgesamt zehn Profis, fünf Schulklassen (6c, 6d, 7a, 7b und 7e) und einige schillerbegeisterte Eltern der Bibliotheks-AG das Ereignis in kurzer Zeit und ziemlich intensiv inhaltlich erarbeiteten und gestalteten.
Die Schiller-Verlockung schien derart groß gewesen zu sein, daß am 7. Oktober, dem "Abend rund um Schiller", die ca. 100 Gäste und Akteure fast ins Atrium hätten ausweichen müssen, dann aber doch Platz- und Frischluftknappheit in Kauf nahmen zugunsten der schönen Atmosphäre in der Bibliothek.
Schillerrezitationen wechselten ab mit Parodien, Inszenierungen, Rätseln und Informationen zu Schillers Leben, seinem Werk und seiner Zeit. Mit der vielstimmigen Intonation der "Ode an die Freude" fand das Projekt seinen vorläufigen Abschluss (2009!!).
Der Schillerabend hat gezeigt, daß auch jüngere Schüler einen sehr direkten und begeisterten Zugang zu diesem großen deutschen Dichter finden können, ohne Berührungsängste vor einem Weimarer Klassiker, was uns Mut macht zu neuen Ausflügen in die deutsche Literaturgeschichte.
M.-L. Scherer-Kampmann und W. Zitterbarth
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 Schiller lockt ...
 ... alle ...
 ... ins Philippinum
 Geflügelte Schiller-Worte
 Szenische Lesung: Kabale und Liebe
 Die Bürgschaft
 Der Taucher
 Tell: Apfelschussszene
 Ode an die Freude
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Schaufenstergestaltung anlässlich Schillers 200. Todestages
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Ende des letzten Schuljahres 04/05 stand für unsere Klasse (6b) ein Wandertag an.
Wir überlegten hin und her, was wir wohl unternehmen könnten, doch niemandem fiel etwas Passendes ein, das der ganzen Klasse gefiel. Ein paar Tage später machte uns unsere Klassenlehrerin Frau Heeb folgenden Vorschlag, auf den sie bei einem Besuch der Universitäts-Bücherei Elwert gekommen war: Wir sollten uns in den nächsten Wochen hinsichtlich des Schillerjahrs mit dem Thema Friedrich Schiller befassen und dazu am Wandertag ein Schaufenster in der Buchhandlung gestalten. Die Idee fand viel Zustimmung!
Gesagt, getan! Schon in der nächsten Stunde begannen wir Material über den berühmten Dichter zu sammeln. Wir bastelten unter anderem Plakate über Schillers Biographie und seine Balladen. Auch andere Dekorationsgegenstände fertigten wir an.
Als dann nach einigen weiteren Vorbereitungsstunden der 13.07.05, unser Wandertag, gekommen war, trafen wir uns morgens gegen 8:30 Uhr am Marktplatz. Frau Fortier, die in der Buchhandlung arbeitet, empfing uns freundlich. Sie führte uns bei Elwert in einen mittelalterlichen Kellerraum. Dort wurde unsere Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe sollte mit einer kleinen Elwert-Führung beginnen. Die andere Gruppe begann das alte Schaufenster auszuräumen und es mit unseren vorbereiteten Materialien zu dekorieren.
Die Schüler schafften sich auch noch andere Dekorationsgegenstände, wie z.B. Samtstoffe und Marmorsockel, an. Nachdem die erste Gruppe von ihrem Rundgang zurückkam, wirkte auch sie kräftig bei der Schaufenstergestaltung mit.
Neben den Plakaten stellten wir eine große Schillerstatue, Schillerprospekte und Bücher über Friedrich Schiller, zu denen wir noch Preisschilder bastelten, aus! Als schon fast alles fertig gestellt war, begab sich dann auch noch die zweite Gruppe auf die kleine Elwertbesichtigung. Als wir zum Schluss unser Werk betrachteten, stellten wir fest, dass sich unsere Arbeit gelohnt hatte.
Karolina Kubusch und Mira Schwick
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